Tschechisch lernen in Prag – der Mutter der Städte - Sommerschule 2025

Diesen Sommer durften meine Mitstudierende Emely Baldauf und ich (im August noch FAE 2) wieder zur Sommerschule nach Tschechien – diesmal in die Hauptstadt Prag – fahren. Die Karlsuniversität begrüßte uns und Studierende aus der ganzen Welt mit einem kleinen, privaten Konzert im Karolinum, dem berühmten historischen Saal der Universität, in dem schon seit Jahrhunderten Studierende an der ältesten Universität nördlich der Alpen empfangen werden. Nachdem wir uns am ersten Wochenende erst einmal eingelebt hatten, ging es auch schon los mit dem Sprachkurs. Unsere Lehrkräfte waren sehr freundlich und verständnisvoll. Jeder hatte die Möglichkeit, seine Sprachfähigkeiten zu verbessern und sich aktiv am Unterricht zu beteiligen. Neben Gruppenarbeiten und Grammatik lernten wir auch einiges über die Kultur. Wir waren überrascht, wie international die Sommerschule war – es gab z. B. Schüler aus den USA, Japan, Taiwan, und Indien. So konnten wir auch internationale Kontakte knüpfen. Vier Wochen sind zweifellos eine gute Möglichkeit, Tschechien und seine Einwohner näher kennenzulernen und in die vielfältige Welt Prags einzutauchen. Neben Clubs, Cafés, Einkaufszentren und Museen gab es auch mitten in Prag Orte, an denen wir die Natur genießen und entspannen konnten. An den Wochenenden wurden gemeinsame Ausflüge mit unseren Gruppen angeboten – beispielsweise auf den berühmten tschechischen Berg Říp und nach Kutná Hora, eine idyllische kleine Stadt, die auf einem Berg liegt. Dort haben wir auch die bekannte Knochenkirche in Sedlec besichtigt. Besonders schön waren aber unsere Spaziergänge bei Mondschein auf der Karlsbrücke und eine Schifffahrt auf der Moldau, welche die Universität für uns als feierlichen Abschluss organisiert hatte. Tschechiens Hauptstadt hat für jeden etwas zu bieten. Umso dankbarer sind wir dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf tschechischer Seite, welche uns durch ein Stipendium dieses unvergessliche Erlebnis ermöglichte. Danken wollen wir auch unserer Tschechischlehrerin Michaela Totter, unserer Ansprechpartnerin für die Sommerschule Prag am Sprachenzentrum, die uns bei der Bewerbung unterstützte. Den jüngeren Studierenden an der Fachakademie empfehlen wir unbedingt, diese Chance nicht zu verpassen – denn die Anzahl der umkämpften Stipendienplätze ist begrenzt. Für uns heißt es erst mal “Ahoj und bis bald, Prag!”


Xenia Welsch